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Tradition & Moderne

Geschichte: Es war einmal...


Weit zurückblicken können die antiken Gewölbe und viele Geschichten erzählen von vergangenen Tagen. Erstmals scheint der „Lammwirt“ Anfang 1600 in den Archivbüchern auf: hier rastet man, labt sich in der „Defreggerstube“, gibt Nachrichten weiter, übernachtet, tränkt und füttert die Pferde. Bereits damals zeigt er sich als ein wichtiger Treffpunkt für große Persönlichkeiten: so kehrte dort auch der weltberühmte Barockmaler Paul Troger gerne ein, der in Welsberg geboren wurde und sich immer wieder in seinem Geburtsort aufhielt, wo er unter anderem auch die Pfarrkirche "St. Margareth" mit seinen wunderschönen Gemälden bereicherte.

Der Gasthof kam auch zu Ehren, als am 19. September 1886 der österreichische Kaiser Franz Joseph zu Gast war und das „Weiße Lamm“ somit zu einem bedeutenden Haus im Pustertal machte.

Es war im Jahr 1923, als der traditionsreiche „Prünstlerhof – Lammwirt“ in den Besitz von Heiss Josef überging. Der gebürtige Sarntaler heiratete die hübsche Pustrerin Kreszenz und verlegte mit ihr zusammen den Wohnsitz nach Welsberg. Die beiden setzten mit Geschick und Hartnäckigkeit alles daran, den Gasthof weithin bekannt zu machen. Jede Menge kreative Neuheiten zogen ins Haus ein und mit ihnen ein besonders freundschaftliches Verhältnis mit den Hausgästen. Im „Weißen Lamm“ passte einfach alles: die gute Küche der Gastgeberin, die heimelige Atmosphäre im Haus, die Berge und das köstliche Nichtstun der Gäste. Immer mehr Sommer-Urlauber blieben dem Weißen Lamm treu.

Vom Postgasthaus zum heutigen ***s-Hotel

Josef und Kreszenz wurden mit drei Kindern beschenkt: Marianna, Berta und Josef (Peppi). In den Fünfziger-Jahren übernehmen die nun erwachsenen Kinder den Gasthof, die ihn in bewährter Form weiterführten, weiter umbauten und modernisierten. Im Jahre 1950 eröffnete Heiss Berta die erste Konditorei im Pustertal, das „Heiss-Café“, wo Marianna ihre köstlichen Torten und Kuchen nach ganz besonderen Rezepten anbot. 

In der Konditorei arbeitete auch Elisabeth mit, die Heiss Peppi 1960 dann heiratete. Mit ihren drei Töchtern Lisbeth, Ingeborg und Evi ging das traditionsreiche Haus somit an die nächste Generation weiter und Erfolge, aber auch harte Prüfungen wie mit dem Brand von 1980, bestimmten das Lebens des Hotels und seiner Familie. 

Heute bilden Lisbeth und Inge die Seele dieses Hotels in Welsberg, einem zauberhaften Ort mitten in den Dolomiten. Ein Versprechen für eine sehr persönliche Gästebetreuung, die sie Tag für Tag an ihre Urlauber-Freunde weitergeben. Dieser Anspruch auf Qualität fußt auf jahrhundertealten Traditionen und wird auch heute noch groß geschrieben.

Willkommen dir, lieber Gast, der du unser Haus betrittst und unsere Traditionen lebst, die so herrlich nach Geschichte duften!